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Ein Dorf hilft sich selbst

Die Runder­neue­rung der Sport­platz­an­lage des SV Fretter, die 2006 über die Bühne ging, steht für den Gemein­schafts­sinn des Ortes. Ohne Moos läuft auch auf einem Kunstra­sen­platz nichts rund: Die Finan­zie­rung der Aktion wurde jedoch durch die große Spen­den­be­reit­schaft der Bevöl­ke­rung zum leichten Spiel.
"Der Vorstand der Jugendabteilung hat lange überlegt, wie man dem Ort dafür danke sagen kann." Berthold Schörmann, der lange die Jugendabteilung des SV Fretter leitete, konnte mit Paul Spreemann den örtlichen Feuerwehrchef mit ins Boot nehmen.Heraus kam eine Idee, die wirklich allen Ortsbewohnern - und darüber hinaus - lebensrettende Dienste erweisen kann: Seit wenigen Tagen stehen in Fretter zwei Defibrillatoren zum Einsatz bereit.
Die Jugendkasse der Fußballer legte den Grundstein, die finanzielle Anschubhilfe fiel auf fruchtbaren Boden und kurze Zeit später standen 4100 Euro für die Anschaffung der "Schockgeber" bereit.
Wie gewohnt kam der Spendenaufruf bei den Fretteranern an. Doch erst das Zusammenspiel von moderner Technik und aktuellem Ausbildungsprogramm lässt die Organisatoren beruhigter in die Zukunft blicken. Was dann geschah, erstaunte mit Berthold Schörmann und Paul Spreemann nicht nur die "Macher" der "Defi-Aktion." Alle örtlichen Vereine und Organisationen waren der Einladung von Feuerwehr und Sportverein gefolgt, die sich beim DRK Finnentrop kompetente Hilfe holten, und ließen sich im Feuerwehrgerätehaus in die Geheimnisse der kleinen Kraftgeber einweihen. "Aufgrund vielfacher Nachfrage und nötiger Multiplikatoren im Ortsgebiet werden wir weitere Kurse anbieten.
"Das alle Vereine und Vereinigung Vertreter zu den Kursen "Wiederbelebung mit Defibrillation" und "Erste Hilfe" entsandten, war dem WDR Fernsehen sogar eine Live- Berichterstattung wert.
Ein Defibrillator befindet sich mitten im Ort in der Sparkassenfiliale, der andere "Defi" ist im Sportheim im Sportpark Frettertal deponiert.Berthold Schörmann: "Das Gerät kann auch flexibel für Vereinsveranstaltungen in der Schützenhalle oder andernorts für Notfälle bereitgehalten werden."
Feuerwehrchef Paul Spreemann lobt die allgemeine Einsatzbereitschaft. "Wir bedanken uns für die finanzielle und aktive Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens, ganz im Sinne aller, die in unserem Ort und nahen Einzugsgebiet leben."